8. Literaturtage Chemnitz und Kulturregion

Literarisches Chemnitz

  • Diana Feuerbach, „Monsieur Beauchamp erinnert sich“, Kurzgeschichte
  • Kirsten Fuchs, „Signalstörung“, Erzählungen
  • Burkhard Müller, „Deutsche Grenzen – Reisen durch die Mitte Europas“, Reportagen, zusammen mit Thomas Steinfeld als Co-Autor
  • Michael Hametner, Moderation

Moderation: Michael Hametner

Veranstaltersort/Veranstalter: Tietz Chemnitz

Veranstaltungsadresse: Moritzstraße 20 9111 Chemnitz

Eintritt: 8 € | ermäßigt: 6 €

Tickets erhältlich: VVK: Museumskasse im TIETZ | Tel.: 0371 488-4366

Autoren & Bilder:

Inhaltliches Thema:

Diana Feuerbach, Kirsten Fuchs und Burkhard Müller sind in ihren Biografien mit Chemnitz verbunden. Sie lesen aus ihren aktuellen Büchern und sind im Gespräch mit dem Literaturkritiker Michael Hametner. Zur Sprache kommt auch, was die drei Autor*innen mit unserer Stadt verbindet. Das junge Chemnitzer Jazz-Ensemble Improjekt begleitet die Lesung musikalisch.

Diana Feuerbach wurde in Stollberg im Erzgebirge geboren und ist in Karl-Marx-Stadt aufgewachsen. Sie ist Autorin und Übersetzerin, lebt in Leipzig. Die Absolventin des Deutschen Literaturinstituts hat zuvor in den USA studiert und gearbeitet. Darüber hinaus bereiste sie mehrfach die Ukraine und Russland und beschäftigte sich in eigenen Texten mit der postsowjetischen Welt, etwa im 2014 erschienenen Roman „Die Reise des Guy Nicholas Green“ (Osburg Verlag).

Kirsten Fuchs, in Karl-Marx-Stadt geboren, ist vermutlich die bekannteste und beliebteste Autorin der Berliner Lesebühnenszene. 2003 gewann sie den renommierten Literaturwettbewerb Open Mike, 2005 erschien ihr vielgelobter Debütroman „Die Titanic und Herr Berg“. Es folgten die Romane „Heile, heile“ und „Mädchenmeute“ (Rowohlt Verlag). Für „Mädchenmeute“ wurde sie 2016 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

Burkhard Müller, geboren in Schweinfurt, ist freier Literaturkritiker, Autor und arbeitet seit 1993 als Dozent für Latein an der Technischen Universität Chemnitz. Er schreibt regelmäßig für die „Süddeutsche Zeitung“ und „Die Zeit“. 2008 wurde er mit dem Alfred-Kerr-Preis ausgezeichnet. Vielleicht hat ihn auch schon jemand bei einer Lesung im Weltecho gehört, dort liest er oft gemeinsam mit Eske Bockelmann.

Michael Hametner, geb. 1950 in Rostock. Studium Journalistik und Literaturwissenschaft. Bis 2015 Literaturredakteur und Moderator bei MDR-Figaro, Initiator des MDR-Literaturwettbewerbs, Autor und Literaturkritiker.

Die Kurzgeschichte „Monsieur Beauchamps erinnert sich“ ist eine im Altersheim spielende Science Fiction, die bald Wirklichkeit werden könnt