Abgesagt! Frauenfiguren in: „Der König David Bericht“ von Stefan Heym

Kommentierte Lesung mit Dr. Ulrike Uhlig

Veranstaltersort/Veranstalter: TIETZ Veranstaltungssaal

Veranstaltungsadresse: Moritzstraße 20 09111 Chemnitz

Eintritt: 6,80 €

Tickets erhältlich: Anmeldung unter www.vhs-chemnitz.de | Tel.: 0371 488-4343

Autoren & Bilder:

Inhaltliches Thema:

Die Stadt Chemnitz hat entschieden, ab 14. März 2020 bis
einschließlich 13. April 2020 die öffentlichen städtischen
Einrichtungen zu schließen. Dies betrifft auch das TIETZ.

Die 8. Literaturtage LESELUST können daher nicht im geplanten
Zeitraum vom 18. März bis 4. April 2020 stattfinden.

Wir bemühen uns um einen Ersatztermin, können aber aktuell noch
nicht sagen, ob und wann die Literaturtage wiederholt werden können.

Rückerstattung Tickets:
Alle gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.
Zur Zeit ist das TIETZ und damit auch der Ticketverkauf geschlossen. Nach
Öffnung des Hauses, voraussichtlich nach dem Osterwochenende ab 23.04.,
können Sie Ihre Tickets am Informationstresen zurückgeben.

 

Viele Literaturwissenschaftler halten ihn für Stefan Heyms Meisterwerk, auch bei Religionswissenschaftlern genießt er einen hervorragenden Ruf – der Roman „Der König David Bericht“. Basierend vor allem auf der Darstellung König Davids im Alten Testament, thematisiert Heym in dem Anfang der 1970er-Jahre entstandenen Roman zeitlos aktuelle Fragen von Geschichtsschreibung und Geschichtsfälschung. Dr. Ulrike Uhlig, die Vorstandsvorsitzende der Internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft, nähert sich in einer kommentierten Lesung dem Stoff von ungewohnter Seite. Nicht die bekannten Vertreter der Macht, wie die Könige Salomo und David, oder der Historiker Ethan stehen bei ihr im Mittelpunkt, sondern starke Frauengestalten wie Ethans Frau Esther, seine Geliebte Lilith, die Königinmutter Bathseba oder Prinzessin Michal. Hintergrundinformationen zur Entstehung des Romans und dessen Platz in Leben und Werk Stefan Heyms runden die Lesung ab.

Eine Kooperationsveranstaltung der Volkshochschule Chemnitz und der Internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft.